Lydia


Zoologin, Buchautorin, Science Slammerin und die weltweit einzige Erforscherin des Verhaltens Großer 

Ameisenbären.

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Ameisenbären


Große Ameisenbären sind charmante und bedrohte Bewohner Brasiliens. Sie stehen im Mittelpunkt von Lydia's Forschung. 

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Forschungsreisen, Lesungen, Presseberichte und was es sonst so gibt. Zum Beispiel seit dem 26.09.2016 das neue Buch "Die Supernasen". Mehr... 

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Mit vielen Fotos und Filmen erzählt Lydia in Vorträgen und Lesungen von ihrer aufregenden Forschung im brasilianischen Outback. Lydia buchen...


Die Supernasen

Wie Artenschützer Ameisenbär und Co. vor dem Aussterben bewahren.

Abenteuer Artenschutz: Lydia Möcklinghoff kämpft voller Leidenschaft und Humor für den Schutz des Ameisenbärs und anderer bedrohter Tierarten.

Dass der Ameisenbär noch nicht ausgestorben ist, versteht keiner. Er ist langsam, sieht schlecht, und sein Gehirn ist nur erbsengroß. Lydia Möcklinghoff, Deutschlands bekannteste Ameisenbärforscherin, nimmt den Leser mit an die Orte, an denen Tiere wie der Ameisenbär, das Flussneunauge oder der Rote Wendehalsfrosch mit Tricks ums Überleben kämpfen. Mit Humor und echter Leidenschaft erzählt sie von der Zeit, die sie im brasilianischen Busch verbracht hat, um herauszufinden, warum der Ameisenbär überleben kann. Dieses Buch ist eine Reise zu den wunderbarsten Kreaturen unserer Erde und zu den Menschen, die sich überall auf der Welt in das Abenteuer Wildnis stürzen, um unsere Natur zu schützen.

Hanser Literaturverlage (Erscheinungsdatum: 26.10.2016, 320 Seiten, fester Einband)

ISBN 978-3-446-44874-2



Das Neuste...

Feature zum Ameisenbären auf SWR2, 20.06.17 8:30 Uhr

Einen Monat lang hat sich Radioreporterin Charlotte Grieser mit dem Mikrofon und Lydia durch das brasilianische Pantanal geschlagen. Die beiden haben Kamerafallen aufgestellt, Ameisenbären nachgestellt und sich dabei viel über die Arbeit in den Tropen, Zecken und die liebenswerten Gesichtsbananen unterhalten.

 

Jetzt kommt das schlaue Feature im Radio!



Westart live vom 10.04.2017


Lydia's Blog aus dem Pantanal


**Rio de Janeiro Breaking News** Weihnachtsmann nachweislich in Geldwäsche involviert!

Pah, Rio. So unverschämt schön. Müssen die Entdecker ja große Augen gemacht haben, als sie die Buchten und Felsen und Strände und Fregattvögel überm Küstendschungel sahen. Genau wie bei den Iguaҫu-Wasserfällen: Die Vorstellung sich wochenlang einer Indianer-Legende folgend durch den Regenwald zu schlagen, dann immer lauter das Grollen zu hören das den Fällen ihren Namen verpasst hat, und dann plötzlich vor diesem unfassbaren Naturspektakel zu stehen. Wahnsinn. Wobei Köln ja in diesem Jahr auch einen Sommer abgeliefert hat der sich gewaschen hat. Ist zwar ein bisschen Äpfel mit Birnen vergleichen, aber das soll ja hier keine Lobhudelei für das Gras auf der anderen Seite des Zauns sein.

 

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Am Ende ist Rio auch nur Köln...

Dass man in Brasilien ist merkt man spätestens, wenn einen hinterm Gate die unverkennbare Kombi aus gewagter Elektroinstallation mit pingelig sauberen Toiletten begrüßt. Erstere kommt in Gestalt einer ohnehin schon scheppen Alarmlampe daher, die dann aber auch noch schief in einem Loch hängt das falsch in die Edelholzimitation aus Sperrholzplatten gesägt wurde. Brazil in a Nut-Shell.

 

 

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Vom Himmel gefallen

Stehe mitten im Wald, eine hier aufzustellende Kamerafalle in der Hand, als mir ein goldenes Flauschbällchen aus dem Himmel vor die Füße purzelt und mich entsetzt anstarrt. Äh. Bei 36 °C im Zeckeninferno arbeitet das Gehirn zugegeben etwas langsam. Ich starre verständnislos zurück, kann nicht einsortieren was ich da gerade sehe. Schweift das Gehirn übersprungshandlungsmäßig ab…

 

Wann ist es eigentlich wieder so heiß geworden? Erst eine Woche ist es her, dass ich beim Kamerafalleneinsammeln vom Megaunwetter überrascht wurde. Temperatursturz von 38 °C auf 17 °C. Strömender Regen aus dem eben noch wolkenlosen Himmel, ich (mal wieder mit Kamerafalle) irgendwo im Wald und auf einmal schlagen rund um mich rum Blitze ein. Ich muss wie eine Blöde durch den Dornenwald Richtung endlos weit weg geparktem Auto rennen. Bis ich da bin, bin ich nass bis auf die Unterhose und die Schienbeine komplett zerkratzt. Im Auto dann ja zumindest vor Blitzen sicher. Faradayscher Käfig, blablabla. Stellt  sich allerdings die Frage wie laut der Knall ist, wenn der Blitz im Auto einschlägt? Ich halte mir mal pro forma die Ohren zu. Sonst überlebe ich zwar den Einschlag, bin aber taub. Ich beobachte wie wunderschön sich die Blitze durch den Regenschleier im Salzsee reflektieren. Parke das Auto dann noch ein Stückchen vom Wald weg- wenn der Blitz zwar vom Metall umgeleitet wird, mich im Anschluss aber ein Baum erschlägt, habe ich ja auch nix dazu gewonnen. Dann wäre zu allem Überfluss auch noch das AUTO KAPUTT! Wäre immerhin stilecht, wenn ich noch eins von Lucas Autos mit ins Grab nehmen würde. Á propos: Würde bei einem Einschlag wohl die Elektrik kaputt gehen? Faradayscher Käfig hin oder her?

 

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Anakonda mit Ara im Schwitzkasten

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Auf Sand gebaut

Jung und knackig auf meiner ersten Festa Junina 2011
Jung und knackig auf meiner ersten Festa Junina 2011

Das mit dem „Nichts ändert sich“ hält natürlich keiner näheren Betrachtung Stand. Spätestens wenn ich über Fotos von der Farm und ihren Bewohnern von 2010 stolpere fällt unweigerlich ins Auge dass wir alle in den letzten sieben Jahren... ich sage mal… gut gereift sind. Wie ein Wein. Oder so... Vor allem die Kinder waren doch irgendwie noch Kinder als ich zum ersten Mal kam und sind jetzt schon richtige kleine Weiblein und Männlein. Caique, der als Kleinkind vor dem Forscherhaus in Windeln hinter den Gürteltieren her rannte geht jetzt zur Schule und reitet am Wochenende mit seinem Opa dem Chef-Cowboy und den anderen Männern zur Arbeit mit den Kühen.

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Ich glaub mein Puma pfeift

Als Forscherin im reichsten Tierparadies der Welt.

Im Spülkasten der Toilette singt ein Frosch sein heiteres Lied und wenn nachts die Wasserbüffel im Vorgarten wühlen, kommt auch schon mal ein Cowboy im Schlafanzug auf die Veranda und schießt in die Luft. Seit neun Jahren lebt Lydia Möcklinghoff auf einer Ranch mitten in Brasiliens Wildnis und betreibt Feldforschung am Ameisenbär. Ob sie sich mit der Machete durchs Gestrüpp schlägt, oder den Abend mit einem leckeren Caipi ausklingen lässt - der ungewöhnliche Alltag der Biologin lässt das Herz eines jeden Abenteurers höher schlagen. 

Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (12. November 2015)  ISBN-13: 978-3404608614